Home
Hobbies
Kronberg im Taunus
Kronberg vor 1950 /1
Kronberg vor 1950 /2
Alte Bilder
Arborn 1
Arborn 2
Arborn 3
Arborn 4
Windräder am Knoten
Rund um den Knoten
Westerwald 1
Westerwald Fotos
Kuriositäten
Der Kerbe Verein
Thäler Kerbe Verein
Thäler Kerb-alt
Wie die Zeit vergeht
es war einmal....1
es war einmal....2
es war einmal...3
Wandern 2018
Kronthal Gerrix-Glas
Kronberger Anzeiger
Links
Video Clip
Zungenbilder
Gästebuch

                        

                                           Kronberg vor 1950  Seite 1

 

                               ......bitte einen Augenblick warten bis die Seite geladen ist.........

 

 Seite aktualisiert am 4.6.2018

 

 

 

 

 

 Die Beschreibung der Bilder steht hier unter dem Bild 

 

 

 

 

                                              Bahnhof Kronberg

 

 

 

Effektiv wurde am 1.November 1874 die Bahnverbindung Rödelheim-Cronberg

mit den ersten Personenzügen aufgenommen, ein Jahr später zusätzlich der

Güterverkehr. Ein Segen für die Kronberger Kleinbauern und Handwerker.

So konnte Frankfurt mit frischen Obst-Erdbeeren usw. versorgt werden.

Kronberg erlangte durch die Bahnlinie und den Witwensitz Schloss Friedrichshof

der Kaiserin Friedrich (1889-1894), Mutter Kaiser Wilhelms II in der 

"preußischen Epoche" ansehen.

Man kann davon ausgehen dass das Bahnhofsgebäude-Pavaillon erst in der Zeit

1889-1894 auf Veranlassung der Kaiserin und die war ja erst ab 1889 in Kronberg

entstanden ist.

Aufgrund der zahlreichen Besuche des europäischen Hochadels auf Schloss Friedrichshof

wurde ein "kaiserlicher" Pavaillion auf dem Bahnhofsgelände errichtet,

der ca. 1930 abgerissen wurde und einem Toilettenbau wich.

Irritation hoch drei, es muss also noch einen Pavaillion gegeben haben, denn das Bahnhofs-

gebäude steht ja heute noch. Möglicherweise stand auf dem Gelände der heutigen

Toilettenanlage ein Pavaillion!  

Die Eisenbahnlinie Cronberg-Rödelheim wurde nicht von der preußischen Regierung betrieben,

sondern von der Cronberger Eisenbahn-Gesellschaft, einer Aktiengesellschaft.

Anteileigner waren u.a. Jacques Reiss und Georg Jamin (siehe Straßenschilder in Kronberg).

Nachdem Kronberg an Preußen gefallen war, übernahm Reis 1869 den Vorsitz des Komitees

zur Etablierung der "Cronberger-Eisenbahn-Gesellschaft" die 1872 gegründet wurde.

Jacques Reiss war mit 50.000 Gulden als größter Anteilseigner an der AG beteiligt.

Der Bau der Strecke wurde ohne staatliche Unterstützung gestemmt, da der preußische

Fiskus eine finanzielle Beteiligung an der ca. 9,62 Kilometer langen Strecke ablehnte.

Am 1. August 1914 ging das Eigentum an der Gesellschaft auf den preußischen Staat über.

Das Aktienkapital der Cronberger Eisenbahn-Gesellschaft in Höhe von 1,2 Millionen Mark

wurde gegen eine 3%ige Staatsschuld-verschreibung eingetauscht.

Der Staat hat die zur Deckung einer schwebenden Schuld für Umbaumaßnahmen

(wurde da der Umbau des Bahnhofgebäudes gemeint?) erforderliche Summe

in Höhe von 650.000 Mark aus eigenen Mitteln aufzubringen.

 

                                                                                                                               Für diesen Bericht danke ich ganz herzlich Norbert Herrmann

 

 

 

 

 Von hier kann man in die große weite Welt verreisen, wenn man möchte. 

 

 

 

 Der Bahnhof 2019

 

 

 

 

Bahnhof in Kronberg 1901

 

 

 

 

 

 Der Bahnhof in Kronberg vor der Aufstockung (Umbau).

 

 

 

 

 Cronberg noch mit -C- geschrieben.

 Ein Bautrupp bringt Schotter zum Bahnhof.

 

 

 

 

 Ein Bahnhofsgebäude war hier noch nicht vorhanden.

 Die Pferdedroschken hielten vor der Überdachung und

 warteten auf ihre Fahrgäste.

 

 

 

 Auf dem Festwagen schmückte der Reichsadler des Deutschen Kaiserreichs (1867-1918) die Front des Wagens.

 

 

 

                                                                                                                                                                    Quelle: walter-kuhl.de

Die Cronberger Eisenbahn war ein Unternehmen mit sehr beschränkten finanziellen Mitteln.

Insofern beschaffte sie ihre ersten drei Lokomotiven

(No.1 Altkönig, No.2 Feldberg, No.3 Cronberg) von einem Hersteller,

der günstige Konditionen versprach.

Dies machte sich im laufenden Betrieb bemerkbar.

Die Steigung vom Bahnhof Rödelheim mit knapp 100 Metern Höhe zum Bahnhof Kronberg

auf 217 Metern Höhe und einer maximalen Steigung von 1:80 verlangte den Darmstädter

Maschinen mit ihren 240 Pferdekräften einiges ab. Zwar blieb der Güterverkehr mit

durch­schnittlich höchstens 20 Tonnen pro Tag bis Mitte der 1880er Jahre überaus bescheiden,

jedoch war auf der „Bergfahrt“ häufiger ein Vorspann vonnöten. Dies blieb allerdings

auch bei den ab den 1890er Jahren beschafften Lokomotiven der Fall, wie die erhaltene,

nicht datierte Aufnahme mit der Lokomotive „Cronberg“ belegt.

 

 

 

 

Eine Ansichtskarte vom Bahnhof Kronberg mit motorisierten Droschken und einem Fiaker.

 

 

 

 

                                                                                                                                                                         Quelle: Dieter Kempf

 Am 27.11.1970 fuhr die erste E-Lok im Bahnhof Kronberg ein.

 Diese Baureihe 103-1 galt als Flaggschiff der DB

 

 

 

 

 Der vor dem Abriss bewahrte und liebevoll renovierte alte Lokschuppen neben dem Bahngelände.

 

 

 

 

 

 

 Das erste Bahnhofsrestaurant öffnete am 16.8.1902

 Hier der Kronberger Bahnhof 1953 noch mit Gaststättenbetrieb.

 

 

 

 Der Bahnhof 2012 in einem jämmerlichen Zustand, ähnlich einem Gefängnis.

 

 

 

 

 

 

                                     Kronberg im Vergleich gestern/heute

 

 

 

 

 Gärten entlang des Rentbachs im Tal.  Rechts oben die kath. Kirche mit freier Sicht,

 da das Rathaus (Villa Bonn) noch gar nicht gebaut war.

 

 

 

Blick von Mammolshain über die Kastanienhaine (Hard) nach Kronberg  1920

 

 

gleicher Blick 2011

 

 

Lieferwagen vor einem Fischgeschäft in der Königsteiner Straße 1950

 

 

 Blick auf die Mittelburg und den Scheibenbuschweg im Tal 1952

 

 

         Aufgang zur Burg durch die Obere-Höllgasse 1950

 

 

                              gleicher Blick 2011

 

 

 Blick in die Pferdstraße auf eines der ältesten Gebäude Kronbergs 1950

 

 

Königsteiner Straße, links der Hellhof 1910

 

 

 Burg Kronberg 1960

 

 

 Gärten am Zwinger im Tal 1957

 

 

 Burgeingang 1910

 

 

 Burgeingang 1930

 

 

 Burgeingang 2010 

 

 

 Burgkapelle 1910

 

 

 Königsteinerstraße Ecke Obere-Höllgasse 1952

 

 

 Eichentor 1905

 

 

 Johannis-Kirche vom Doppes aus gesehen 1975

 

 

Der Grundriss der ev. Johanniskirche Kronberg

Quelle: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

 

 

 16:40 Uhr an der evangelischen Kirche 1975

 

 

 Blick die Doppesstraße hinunter zur Königsteiner Straße 1975 

 

 

 Gärten unterhalb der Häuser in der Talstraße  1950

 

 

 der alte Hellhof 1950 

 

 

 im Hof der Johanniskirche 1910

 

 

 im Hof der Johanniskirche 1950

 

 

 

 

40 Jahre später, der gleiche Blick

 

 

 

 unten am Bildrand, der Talweg 1950

 

 

 das gleiche Haus  Heute 2011

 

 

 ein Cabriolett in der Königsteiner Straße 1930

 

 

 Kronberger Altstadt mit Tal 1950

 

 

 Die Mittelburg 1910

 

 

 Orgelempore in der Johanniskirche 1975

 

 

 Orgelempore 2010

 

 

 

 die Talstraße 1934 

 

 

 

 die Talstraße 1944 

 

 

 

 1967 Feuer im Schlosshotel Kronberg, ein Schaden im mehreren Millionenbereich.

 

 

 

 Alle Wehren aus der Umgebung halfen mit den Großbrand zu löschen

 

 

 

 Schloß Friedrichshof in Kronberg 1975

 

 

 gleicher Blick 2010

 

 

 

 

 Alte Reiseführer aus 1889, warben schon für die Schönheit von Cronberg. 

 

 

 

 

 Der Rentbach am Zwinger im Tal, unterhalb des Rathauses

 

 

 Cafe' Zibold in der Bleichstraße, später Cafe' Leimeister

 

 

 Blick auf die evangelische Kirche und die Alten drei Ritter in der Doppesstraße

 

 

Drei Ritter, ehemaliges Rathaus, erbaut 1593 bis 1595

 

 

Postkarte vom Eichentor in der Eichenstraße

 

 

 

Das Denkmal des Ritter Hartmut steht heute an einer anderen Stelle

 

 

 

Von der Mauerstraße durch die Vogelgesanggasse zur Eichenstraße

 

 

 

 

 

 

Diesen schönen Wanderweg von Kronberg nach Königstein kann man heute nicht mehr laufen,er liegt heute mitten im Gelände des Opelzoo.

 

 

 

 Der Frankfurter Hof, Gasthaus und Hotel, ist längst einer Neubebauung gewichen.

 

 

Die Schillerstraße in Schönberg

 

 

Waldschwimmbad in Kronberg