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 aktualisiert: 3.2.2014

 Musik: Them

 Titel:    It's All Over Now Baby Blue

 

 

 

 

 

     Die Geschichte des Männergesang Verein Eintracht Arborn

 

                                  

 

 

 Die alte Vereinsfahne des Männergesang-Verein "Eintracht" Arborn, ist im Heimatmuseumum zu sehen.

 In die Fahne eingestickt ist: Sind wir von der Arbeit müde....ist noch Kraft zu einem Liede!

 Im Gründungsjahr Mai 1904 wurde die neu angeschaffte Fahne von Pfarrer Weckerling eingeweiht.

 Zur Fahnenweihe sind 21 Vereine nach Arborn gekommen.

 59 Jahre nach der Gründung, hat sich der Männergesang-Verein Arborn aufgelöst.

 

 

Das Prachtstück, die Fahne.

Eine neue Vereinsfahne kaufen, das war finanziell nicht möglich.

Es gab Fahnenhersteller, zum Beispiel die Fahnenfabrik Josef

in Speyer. Eine Fahne 120cm x 120cm aus Seidendamast mit Bild

und Spruch, dazu drei Schärpen, eine Fahnenstange mit Spitze und Tragegurt,

hätte 1928 etwa 650.- Reichsmark gekostet.

Im Preis enthalten waren 30 Jahre Garantie für die Stickerei und den Stoff.

Der tarifliche Stundenlohn eines gelernten Arbeiters in der Industrie betrug

im Jahr 1928 1,07 Reichsmark.

 

 

 

Gesangverein "Eintracht" Arborn im Jahr 1950. Obere Reihe von links: Alfred Pfaff, Günther Clees, Friedel Clees, Friedhold Thomas,

Manfres Lepper, Werner Pfaff, Zweite Reihe: Fritz Bildat, Edmund Clees, Albert Droß, Hans Helmut Lepper, Arthur Rühl, Hans Pfeiffer,

Albert Petri, Hermann Ruhs, Walter Heymann, Horst Bildat, Friedhold Schwarz, Heinrich Andrä, Walter Reul, Alfred Engelhard, Alfred Jakob,

Alfred Thomas, 1. Reihe sitzend: Gustav Triesch, Karl Schwarz, Erwin Pfeiffer, Wilhelm Schwarz, Dirigent Alfred Klein, Otto Edelmann, Walter Nix, Heinrich Heitkamp, Karl Clees. 

 

Heinrich Heitkamp, Inhaber von Heitkamp Tiefbau Herne, war Mitglied im Männergesangverein.

Er wohnte in seinem Ferienhaus in Arborn.

(siehe auch auf der Seite Arborn 2, in der Unterseite, Ansichtskarten, Haus Thumann)

 Heinrich Heitkamp

 

 

 

 

 

 Hier eine Einladung an den 1. Vorsitzenden des Männergesang-Verein Eintracht in Arborn,

 Herrn Wilhelm Jacob.

 Der Poststempel ist vom 14.3.1925 

 

 

 

 Original Briefumschlag aus Ellar.

 

 

 

Männergesang-Vereine wurden überwiegend im 17. und 18.Jahrhundert (1840 – 1915) gegründet.

Beinahe jede Gemeinde hatte einen eigenen Männergesang-Verein in ihren Mauern.

Singen war die Bestrebung, den Gemeinschaftssinn und die Begeisterung für das Gute, Wahre und Schöne zu wecken.

Die beiden folgenden Weltkriege haben dazu geführt, dass viele Gesang-Vereine nach den Kriegen,

nicht genügend Sänger hatten, um ein Vereinsleben am „Leben“ zu halten.

Damals wurden viele Sangeswettbewerbe abgehalten, bei denen es ordentliche Geld-und Sachpreise zu gewinnen gab.

Die Fahnenweihe eines Männergesang-Verein, wurde ebenfalls mit einem Wettbewerb untermalt.

So muss man sich vorstellen, dass eine große logistische Leistung der Vereine zu bewerkstelligen war.

Die einzuladenden Vereine, sind ja allesamt mit Pferdewagen angereist. So mussten die eingeladenen immer angeben,

mit wie viel Wagen und Pferden sie kommen werden.

Die Wagen mussten irgendwo geparkt werden, die Pferde mussten getränkt und verpflegt werden.

Das konnte die Vereinskasse ganz schnell an den Rand des Ruins bringen.

Selbst in den kleinsten Dörfern gab große Chöre, mit teilweise bis zu 200 Sängern.

 

 

 

 

 Diese Einladung aus Rodenroth an die Sänger in Arborn zeigt, dass manche

 Vereine die anfallenden Kosten, kaum noch aufbringen können.

 

 

 

 

 Es wurden auch selbstgemachte Einladungen verschickt, so wie diese aus Obershausen.

 

 

 

 

 Die Preise die es zu "ersingen" gab, konnten sich sehen lassen.

 Hier zum Beispiel die des Männergesang-Verein "Cäcilia" aus Gonsenheim (Mainz),

 anlässlich ihres 80 jährigen Vereinsjubiläums, am 15, 16, und 17. August 1925

 

 

 

 

 

 Wenn in Arborn "mal was los war",

 musste eine Genehmigung zur Veranstaltung einer "Tanzlustbarkeit",

 beantragt und bezahlt werden.

 Erst dann durfte im Lokal von August Engelhard (Schöne Aussicht), wie hier am 26. Oktober 1922,

 von 4:00 Uhr Nachmittags bis um 2:00 Uhr Nachts getanzt werden.

 

 

 

 Männergesang-Verein Arborn und Männergesang-Verein Wanne Eickel.

 Gemeinsamer Auftritt in Arborn vor der Gaststätte "Zur schönen Aussicht".

 

 

 

 

 

 Am 17.-18.-19. Juli 1954 feierte der Männergesang Verein Arborn sein 50 jähriges Jubiläum.

 

 

 

 

 

 Das Vorwort zum Geleit im Festheft, schrieb Heinrich Heitkamp.

 Er war Mitglied im Verein und übernahm die Schirrmherrschaft.

 

 

 

 

 

 Hier sind die Ehrengäste, der Festausschuß und die damals noch lebenden Gründer des Vereins aufgeführt.

 

 

 

 

 Die Sänger des Vorstands, die Ehrenmitglieder, die Aktiven und die Passiven im Jubiläumsjahr 1954.

 

 

 

 

 

 Seite 1

 

 

 

 

 Seite 2

 

 

 

 

 Seite 3

 

 

 

 Seite 4

 

 

 

 

 Seite 5 und Ende

 

 

 

 

 Der Arbeiterbus auf der Fahrt von Herborn nach Arborn.

 Das Foto ist in Beilstein auf der alten Straße am Steinbruch "Schmalburg" aufgenommen.

 Links, Albert Droß, Arthur ? aus Odersberg, Ewald Friedrich, Richard Höbel.

 Das Foto ist wohl im Krieg ca. 1944-1945 gemacht worden, das Nummernschild hat noch -RP- (Reichspost).

 Nach dem Krieg kam dann A/M (AM untereinander geschrieben) für Amerikanische Zone Hessen.

 

 

 

 

 

 Amalie Himmelreich mit ihrem Bruder Fritz.

 Fritz ist im 1. Weltkrieg gefallen, er wurde nach Arborn überführt und beerdigt.

 Amalie ist am 28.6.1894 in Arborn zur Welt gekommen.

 Sie heiratete am 25.9.1921 in Nenderoth, ihren ehemaligen Lehrer,Leonhard Hörpel (kleines Foto).

 Leonhard Hörpel wurde am 12.2.1887 in Wiesbaden geboren.

 Hörpel war Mittelschullehrer in Frankfurt und hatte auch als Heimatforscher einen guten Ruf .

 

 Näheres über Leonhard Hörpel, beim Heimatverein Arborn 

              http://www.heimatverein-arborn.de/html/leonhard_horpel.html

 

  

 

 

 

 Ewald Friedrich und Rudi Michalek ca. 1955-1960, bei einer Quellengrabung im Wald Arborn.

 

 

 

 

 Kirmes in Arborn in den 40iger Jahren, aufgenommen vor dem Gasthaus "Zur schönen Aussicht".

 Von Links, Arthur Pfaff, Hilde Schwarz, Elisabeth Theis, Karl Pfaff (Vortänzer),

 Ursula Gerhard(später die Frau von Karl Pfaff),Edmund Clees.

 

 

 

 

                                       Konfirmanten/innen 1935 aus Arborn, Odersberg, Nenderoth.

 

 1. Reihe von Links Mädchen:  Elfriede Fuhrländer, Kathinka Wissert, Emmi Kroh, Elisabeth Georg, Friedchen Fuhrländer,

 Jenny Beul, Helma Schwarz, Maria Frank, Tilli Nickel, Jenny Pfaff.

 2. Reihe von Links Buben:  Herbert Schmidt, Ernst Engelhard, Eberhard Schwarz, Willi Horz, Karl Pfeiffer, Kurt Schwarz,

 Pfarrer Endres aus Beilstein, Karl Clees, Willi Conrad, Kurt Betz, Kurt Knetsch.

 3. Reihe von Links Buben:  Ernst Theis, Erwin Simon, Werner Knetsch, Werner Fuhrländer, Werner Jakob, Otto Stoll,

 Helmut Schwarz, Willi Heymann.

 

 

 

 

 Links die "Alte Schule" (Kapellenschule) erbaut 1717. Milchkannen stehen auf der Zisterne.

 Das Haus rechts daneben wurde abgerissen.

 

 

 

 

 Blick aus Richtung Alte Schule, von der Leiter der Feuerwehr, auf die Dorfstraße.

 Die erste Straße nach links, war die Straße am Bach, die gibt es nicht mehr.

 Die zweite Straße nach links, ist die Weiherstraße.

 

 

 

 Dieses Haus (Wouistewersch Haus) in der Knotenstraße 38 wurde abgerissen.

 Der Hausname spiegelt den Familiennamen wider, den die Familie ab 1798 hatte,

 als Jacob Wüstenhöfer aus Nenderoth in das Haus einheiratete.

 Mit seinem Tod im Jahr 1848 erlosch der Name, da das Haus seitdem immer in Familienbesitz war,

 bewahrt der Hausname noch heute seine Erinnerung.

 

 

 

 Die alte Linde, statten Sie ihr einen Besuch ab, solange sie noch steht.

 

 

 

 

 

 Hans Dieter und Anna Schwarz bei der Getreideernte, der Mann hinten ist ein Erntehelfer.

 

 

 

 

 Hermann Clees bei der Ackerbestellung, oben rechts, der Friedhof.

 

 

 

 

 Karl Jakob bei der Stallarbeit.

 

 

 

 

 Kirmesgesellschaft 1949 in der Knotenstraße.

 Auf den Foto sind zu sehen v.l.n.r. Hilde Eckerl, Otto Pfaff, Charlotte Pfaff, Renate Clees,

 Anni Endler mit Kinderwagen, Emma Pfaff, Berta Hild, Toni Endler, Pauline Baumann,

 Geschwister Hanna u. Milchen Tropp, dahinter der Mann mit Bart Reinhard Hild.

 

 

 

 Kirmesgesellschaft auf Pferdewagen.

 

 

 

 

 Auf der Viehweide, Otto Engelhard und Alwin Lückhoff.

 

 

 

 

 Winterliche Aussicht nach Arborn, oberhalb der Hub.

 

 

 

 

 Wintersport am Knoten, als noch keine Ferienwohnhäuser gebaut waren.

 

 

 

 

 Blick auf die Klippen (zwischen Arborn und Mengerskirchen) bis zur Ruine in Merenberg.

 

 

 

 

 

 Blick vom Galgenkopf auf Arborn.

 

 

 

 

 Blick vom Knoten auf Arborn.

 

 

 

 

 

 50 Jahre Freiwillige Feuerwehr Arborn.

 Feuerwehrfest-Umzug 1963 in Arborn.

 

 

 

 

 Kirmes in Arborn 1967.

 

 

 

 

 

 Kirmes in Arborn, 1967.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                  

                             Dorfverschönerung Arborn 1976

 

 

 

 

 

 

 

 

 Dorfmitte an der alten Schule

 

 

 

 

 Alte Schule

 

 

 

 

 Hier wurden neue Blumen in die Holztröge eingepflanzt.

 

 

 

 

 

 

 

 Gesamtansicht, Blumenschmuck und Ruhebänke.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Die Figuren wurden neu bemalt.

 

 

 

 

 Hinweistafeln wurden angebracht.

 

 

 

 

 Einer der vielen Helfer verputzt den Sockelbereich am Haus.

 

 

 

 

 Eine Helferin ist für die Neubepflanzug verantwortlich.

 

 

 

 

 Die freiwillige Feuerwehr Arborn war auch unter den fleißigen Helfern.

 

 

 

 

 

 Angetreten, die Augen rechts.........