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                                    Arborner Allerlei

 

 

 

 

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 aktualisiert: 13.9.2018

  

 

 

 

 

 

     Die Geschichte des Männergesang Verein Eintracht Arborn

 

                                  

 

 

 Die alte Vereinsfahne des Männergesang-Verein "Eintracht" Arborn, ist im Heimatmuseumum zu sehen.

 In die Fahne eingestickt ist: Sind wir von der Arbeit müde....ist noch Kraft zu einem Liede!

 Im Gründungsjahr Mai 1904 wurde die neu angeschaffte Fahne von Pfarrer Weckerling eingeweiht.

 Zur Fahnenweihe sind 21 Vereine nach Arborn gekommen.

 59 Jahre nach der Gründung, hat sich der Männergesang-Verein Arborn aufgelöst.

 

 

Das Prachtstück, die Fahne.

Eine neue Vereinsfahne kaufen, das war finanziell nicht möglich.

Es gab Fahnenhersteller, zum Beispiel die Fahnenfabrik Josef

in Speyer. Eine Fahne 120cm x 120cm aus Seidendamast mit Bild

und Spruch, dazu drei Schärpen, eine Fahnenstange mit Spitze und Tragegurt,

hätte 1928 etwa 650.- Reichsmark gekostet.

Im Preis enthalten waren 30 Jahre Garantie für die Stickerei und den Stoff.

Der tarifliche Stundenlohn eines gelernten Arbeiters in der Industrie betrug

im Jahr 1928 1,07 Reichsmark.

 

 

 

Gesangverein "Eintracht" Arborn im Jahr 1950. Obere Reihe von links: Alfred Pfaff, Günther Clees, Friedel Clees, Friedhold Thomas,

Manfres Lepper, Werner Pfaff, Zweite Reihe: Fritz Bildat, Edmund Clees, Albert Droß, Hans Helmut Lepper, Arthur Rühl, Hans Pfeiffer,

Albert Petri, Hermann Ruhs, Walter Heymann, Horst Bildat, Friedhold Schwarz, Heinrich Andrä, Walter Reul, Alfred Engelhard, Alfred Jakob,

Alfred Thomas, 1. Reihe sitzend: Gustav Triesch, Karl Schwarz, Erwin Pfeiffer, Wilhelm Schwarz, Dirigent Alfred Klein, Otto Edelmann, Walter Nix, Heinrich Heitkamp, Karl Clees. 

 

Heinrich Heitkamp, Inhaber von Heitkamp Tiefbau Herne, war Mitglied im Männergesangverein.

Er wohnte in seinem Ferienhaus in Arborn.

(siehe auch auf der Seite Arborn 2, in der Unterseite, Ansichtskarten, Haus Thumann)

 Heinrich Heitkamp

 

 

 

 

 

 Männergesangverein Arborn

 

 

 

 

 

 

 Hier eine Einladung an den 1. Vorsitzenden des Männergesang-Verein Eintracht in Arborn,

 Herrn Wilhelm Jacob.

 Der Poststempel ist vom 14.3.1925 

 

 

 

 Original Briefumschlag aus Ellar.

 

 

 

Männergesang-Vereine wurden überwiegend im 17. und 18.Jahrhundert (1840 – 1915) gegründet.

Beinahe jede Gemeinde hatte einen eigenen Männergesang-Verein in ihren Mauern.

Singen war die Bestrebung, den Gemeinschaftssinn und die Begeisterung für das Gute, Wahre und Schöne zu wecken.

Die beiden folgenden Weltkriege haben dazu geführt, dass viele Gesang-Vereine nach den Kriegen,

nicht genügend Sänger hatten, um ein Vereinsleben am „Leben“ zu halten.

Damals wurden viele Sangeswettbewerbe abgehalten, bei denen es ordentliche Geld-und Sachpreise zu gewinnen gab.

Die Fahnenweihe eines Männergesang-Verein, wurde ebenfalls mit einem Wettbewerb untermalt.

So muss man sich vorstellen, dass eine große logistische Leistung der Vereine zu bewerkstelligen war.

Die einzuladenden Vereine, sind ja allesamt mit Pferdewagen angereist. So mussten die eingeladenen immer angeben,

mit wie viel Wagen und Pferden sie kommen werden.

Die Wagen mussten irgendwo geparkt werden, die Pferde mussten getränkt und verpflegt werden.

Das konnte die Vereinskasse ganz schnell an den Rand des Ruins bringen.

Selbst in den kleinsten Dörfern gab große Chöre, mit teilweise bis zu 200 Sängern.

 

 

 

 

 Diese Einladung aus Rodenroth an die Sänger in Arborn zeigt, dass manche

 Vereine die anfallenden Kosten, kaum noch aufbringen können.

 

 

 

 

 Es wurden auch selbstgemachte Einladungen verschickt, so wie diese aus Obershausen.

 

 

 

 

 Die Preise die es zu "ersingen" gab, konnten sich sehen lassen.

 Hier zum Beispiel die des Männergesang-Verein "Cäcilia" aus Gonsenheim (Mainz),

 anlässlich ihres 80 jährigen Vereinsjubiläums, am 15, 16, und 17. August 1925

 

 

 

 

 

 Wenn in Arborn "mal was los war",

 musste eine Genehmigung zur Veranstaltung einer "Tanzlustbarkeit",

 beantragt und bezahlt werden.

 Erst dann durfte im Lokal von August Engelhard (Schöne Aussicht), wie hier am 26. Oktober 1922,

 von 4:00 Uhr Nachmittags bis um 2:00 Uhr Nachts getanzt werden.

 

 

 

 Männergesang-Verein Arborn und Männergesang-Verein Wanne Eickel.

 Gemeinsamer Auftritt in Arborn vor der Gaststätte "Zur schönen Aussicht".

 

 

 

 

 

 Am 17.-18.-19. Juli 1954 feierte der Männergesang Verein Arborn sein 50 jähriges Jubiläum.

 

 

 

 

 

 Das Vorwort zum Geleit im Festheft, schrieb Heinrich Heitkamp.

 Er war Mitglied im Verein und übernahm die Schirrmherrschaft.

 

 

 

 

 

 Hier sind die Ehrengäste, der Festausschuß und die damals noch lebenden Gründer des Vereins aufgeführt.

 

 

 

 

 Die Sänger des Vorstands, die Ehrenmitglieder, die Aktiven und die Passiven im Jubiläumsjahr 1954.

 

 

 

 

 

 Seite 1

 

 

 

 

 Seite 2

 

 

 

 

 Seite 3

 

 

 

 Seite 4

 

 

 

 

 Seite 5 und Ende

 

 

 

 

 Der Arbeiterbus auf der Fahrt von Herborn nach Arborn.

 Das Foto ist in Beilstein auf der alten Straße am Steinbruch "Schmalburg" aufgenommen.

 Links, Albert Droß, Arthur ? aus Odersberg, Ewald Friedrich, Richard Höbel.

 Das Foto ist wohl im Krieg ca. 1944-1945 gemacht worden, das Nummernschild hat noch -RP- (Reichspost).

 Nach dem Krieg kam dann A/M (AM untereinander geschrieben) für Amerikanische Zone Hessen.

 

 

 

 

 

 Amalie Himmelreich mit ihrem Bruder Fritz.

 Fritz ist im 1. Weltkrieg gefallen, er wurde nach Arborn überführt und beerdigt.

 Amalie ist am 28.6.1894 in Arborn zur Welt gekommen.

 Sie heiratete am 25.9.1921 in Nenderoth, ihren ehemaligen Lehrer,Leonhard Hörpel (kleines Foto).

 Leonhard Hörpel wurde am 12.2.1887 in Wiesbaden geboren.

 Hörpel war Mittelschullehrer in Frankfurt und hatte auch als Heimatforscher einen guten Ruf .

 

 Näheres über Leonhard Hörpel, beim Heimatverein Arborn 

              http://www.heimatverein-arborn.de/html/leonhard_horpel.html

 

  

 

 

 

 Ewald Friedrich und Rudi Michalek ca. 1955-1960, bei einer Quellengrabung im Wald Arborn.

 

 

 

 

 Kirmes in Arborn in den 40iger Jahren, aufgenommen vor dem Gasthaus "Zur schönen Aussicht".

 Von Links, Arthur Pfaff, Hilde Schwarz, Elisabeth Theis, Karl Pfaff (Vortänzer),

 Ursula Gerhard(später die Frau von Karl Pfaff),Edmund Clees.

 

 

 

 

                                       Konfirmanten/innen 1935 aus Arborn, Odersberg, Nenderoth.

 

 1. Reihe von Links Mädchen:  Elfriede Fuhrländer, Kathinka Wissert, Emmi Kroh, Elisabeth Georg, Friedchen Fuhrländer,

 Jenny Beul, Helma Schwarz, Maria Frank, Tilli Nickel, Jenny Pfaff.

 2. Reihe von Links Buben:  Herbert Schmidt, Ernst Engelhard, Eberhard Schwarz, Willi Horz, Karl Pfeiffer, Kurt Schwarz,

 Pfarrer Endres aus Beilstein, Karl Clees, Willi Conrad, Kurt Betz, Kurt Knetsch.

 3. Reihe von Links Buben:  Ernst Theis, Erwin Simon, Werner Knetsch, Werner Fuhrländer, Werner Jakob, Otto Stoll,

 Helmut Schwarz, Willi Heymann.

 

 

 

 

 Links die "Alte Schule" (Kapellenschule) erbaut 1717. Milchkannen stehen auf der Zisterne.

 Das Haus rechts daneben wurde abgerissen.

 

 

 

 

 Blick aus Richtung Alte Schule, von der Leiter der Feuerwehr, auf die Dorfstraße.

 Die erste Straße nach links, war die Straße am Bach, die gibt es nicht mehr.

 Die zweite Straße nach links, ist die Weiherstraße.

 

 

 

 Dieses Haus (Wouistewersch Haus) in der Knotenstraße 38 wurde abgerissen.

 Der Hausname spiegelt den Familiennamen wider, den die Familie ab 1798 hatte,

 als Jacob Wüstenhöfer aus Nenderoth in das Haus einheiratete.

 Mit seinem Tod im Jahr 1848 erlosch der Name, da das Haus seitdem immer in Familienbesitz war,

 bewahrt der Hausname noch heute seine Erinnerung.

 

 

 

 Die alte Linde, statten Sie ihr einen Besuch ab, solange sie noch steht.

 

 

 

 

 

 Hans Dieter und Anna Schwarz bei der Getreideernte, der Mann hinten ist ein Erntehelfer.

 

 

 

 

 Hermann Clees bei der Ackerbestellung, oben rechts, der Friedhof.

 

 

 

 

 Karl Jakob bei der Stallarbeit.

 

 

 

 

 Kirmesgesellschaft 1949 in der Knotenstraße.

 Auf den Foto sind zu sehen v.l.n.r. Hilde Eckerl, Otto Pfaff, Charlotte Pfaff, Renate Clees,

 Anni Endler mit Kinderwagen, Emma Pfaff, Berta Hild, Toni Endler, Pauline Baumann,

 Geschwister Hanna u. Milchen Tropp, dahinter der Mann mit Bart Reinhard Hild.

 

 

 

 Kirmesgesellschaft auf Pferdewagen.

 

 

 

 

 Auf der Viehweide, Otto Engelhard und Alwin Lückhoff.

 

 

 

 

 Winterliche Aussicht nach Arborn, oberhalb der Hub.

 

 

 

 

 Wintersport am Knoten, als noch keine Ferienwohnhäuser gebaut waren.

 

 

 

 

 Blick auf die Klippen (zwischen Arborn und Mengerskirchen) bis zur Burgruine in Merenberg.

 

 

 

 

 

 Blick vom Galgenkopf auf Arborn.

 

 

 

 

 Blick vom Knoten auf Arborn.

 

 

 

 

 Kirmes in Arborn 1967.

 

 

 

 

 

 Kirmes in Arborn, 1967.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                  

                             Dorfverschönerung Arborn 1976

 

 

 

 

 

 

 

 

 Dorfmitte an der alten Schule

 

 

 

 

 Alte Schule

 

 

 

 

 Hier wurden neue Blumen in die Holztröge eingepflanzt.

 

 

 

 

 

 

 

 Gesamtansicht, Blumenschmuck und Ruhebänke.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Die Figuren wurden neu bemalt.

 

 

 

 

 Hinweistafeln wurden angebracht.

 

 

 

 

 Einer der vielen Helfer verputzt den Sockelbereich am Haus.

 

 

 

 

 Eine Helferin ist für die Neubepflanzug verantwortlich.

 

 

 

 

 Die freiwillige Feuerwehr Arborn war auch unter den fleißigen Helfern.

 

 

 

 

 

 Angetreten, die Augen rechts.........

 

 

 

 

 25 Jahre Backes

 

 

 

 

 

 

 

 

8:15 Uhr am Freitag, der Backofen wird angeheizt.

 

 

 

 Arborn liegt unter einer künstlichen Dunstglocke.

 

 

 

Ofen glüht beim Backfest

 

Greifenstein-Arborn (red). 435 Brote und 32 Blechkuchen

haben die Arborner gebacken.

Damit konnten sie die 120 Besucher des Backesfestes am Samstagnachmittag

in der Ortsmitte ordentlich bewirten.

 

 

 

 

In diesem Jahr war der Heimatverein mit seinem Vorsitzenden Roland Krumm federführend.

Rund 40 Frauen und 30 Männer, vor allem aus dem Natur- und Vogelschutzverein,

dem Frauenchor, der SG Arborn-Münchhausen, der Feuerwehr sowie dem Heimatverein,

waren ab Donnerstag tätig, darunter (von links): Anne Pfeiffer, Cornelia Ruppel,

Stefanie Schneider, Stefanie Meuser-Staska sowie Fred Hild.

Angeheizt wurden die beiden Öfen bereits am Mittwoch,

damit ab Donnerstag Brot gebacken werden konnte.

Am Donnerstag und am Freitag wurden auch 134 Kartoffelbrote gebacken.

Am Samstag schoben die Bäcker 61 Brote sowie 32 Bleche mit

Streusel-, Zwetschen- und Schmandkuchen in die Öfen.

Ab 19 Uhr gab es außerdem Haxen, Pizza und Zwiebelkuchen.

Krumm wies darauf hin, dass das Backesfest eine 25-jährige Tradition hat.

Es wurde ins Leben gerufen, um für die 600-Jahr-Feier Geld zu verdienen.

Diesmal hatte der Vereinsring auch noch eine Attraktion parat:

Ab 16 Uhr gab der Musikverein Elsoff-Mittelhofen ein Platzkonzert.

 

 Quelle: Mittelhessen.de vom 16.9.2014

 

 

 Die schwierigste Arbeit ist, den Teig backfertig zubereiten.

 


 

 

 Die Kapelle des Musikverein Elsoff-Mttelhofen,

 sorgte für die Unterhaltung der Gäste.

 

 

 

 Der Aussenbereich war bei schönem Wetter gut besucht,

 im Bierzelt verweilten noch die Kaffeegäste.

 Gäste kamen sogar aus Kronberg/Taunus angereist.

 

 

 

25 Jahre Arborner Backesfest

 

Am 13. September feierten die Arborner zum fünfundzwanzigsten Mal ihr Backesfest.

Zurück geht die Veranstaltung auf eine Initiative der Arborner Landfrauen

Anni Endler und Elfriede Diebel, die 1988 das leer stehende

Backhaus vom Mieter der Gemeindewohnung als Abstellkammer

genutzt, hier verhalfen einige Arborner Männer nach Putzaktion

und neuem Anstrich zu einem sauberen Ansehen.

Seitdem richten die Arborner Ortsvereine jedes Jahr Mitte September

das Backesfest aus.

An drei Backtagen wanderten ca. 300 Bauern- und Kartoffelbrote

vom "Backstübchen" neben der Alten Schule in die Öfen

des stolze 214 Jahre alten Backes.

Am Samstag fanden, pünktlich zum Bieranstich um 14:00 Uhr

die Blechkuchen ihre Abnehmer, auch die restlichen frischen Brote

gingen weg wie die sprichwörtlichen "warmen Semmeln".

Auch musikalische Untermalung fehlte dieses Jahr nicht, mit dem

Musikverein Elsoff-Mittelhofen wurde es noch einmal richtig zünftig.

bis es am Abend die Pizzen und Backeshaxen gab, für letztere

kamen sogar einige Besucher von weither.

Zum Schluss, ein großer Dank, an alle Menschen, die in den Letzten

25 Jahren mitgewirkt haben, sei es am Backtrog, beim Öfen

heizen, im Bierzelt oder beim Holz machen. Denn ohne Euch und

Euer Engagement gebe es diese Veranstaltung nicht und erst recht

nicht so lange.

 Quelle: Greifensteiner Nachrichten

 

 

 

 

 

 Das Backes in Arborn Anno 1800.

 

 

 

 

 

 

 Karl Pfaff war einer, der es sich nicht nehmen lies, die "Wellen" zum Anheizen im Wald zu machen.

 

 

 

 Da liegen die Wellen, die für eine gute Hitze in den beiden Öfen sorgen.

 

 

 

 Berthold nimmt die ersten fertigen Brote in Empfang.

 

 

 

 Roswitha hilft ebenfalls, die heißen Brote aus dem Ofen abzunehmen. 

 

 

 

 Lange Erfahrung braucht man um, den Punkt der Backzeit zu erahnen. 

 

 

 

 Hier wird noch von Hand auf eine Tafel geschrieben, wann, wieviel, wie lange usw.