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 Arborn 3

 

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 Aktualisiert am: 15.1.2014

 Musik: Anthony Ventura 

 Titel:   Tornero

 

 

 

 

 

 

Collagen

 

Diese Collagen zeigen Fotos aus vergangenen Tagen.

Hier jeweils zu erklären, wer oder was gezeigt wird wäre müssig.

Es bleibt jedem selbst überlassen, sich selbst, oder bekannte Gesichter

zu entdecken. Was auf den Collagen gezeigt wird, steht immer unter der Collage.

Diese Fotos habe ich von alten, schon vergilbten Dia's digitalisiert, deshalb ist die Auflösung

nicht mehr einwandfrei. Zur Erinnerung an längst vergangene Zeiten, sind sie trotzdem erhaltenswert.

 

 

 

 Allerlei Fotos aus den 60-70iger Jahren

 

 

 

 

 

 1968 Bau einer Schutzhütte Teil 1

 

 

 

 

 

 

 1968 Bau einer Schutzhütte Teil 2

 

 

 

 

 

 1968 Bau einer Schutzhütte Teil 3

 

 

 

 

 

 Kirmes 1968 in Arborn Teil 1

 

 

 

 

 

 

 Kirmes 1968 in Arborn Teil 2

 

 

 

 

 

 

 Auch das sind Arborner/innen, unten links, alter Brauchtum der Konfirmandten, Tanz um den Pfingstbaum.

 

 

 

 

 

 

 

 1. Pfingst-Samstag wird der Pfingstbaum von den Arborner Konfirmandtenkindern geschmückt.

 2. Bei der Heuernte haben auch die Kinder von Urlaubsgästen "geholfen".

 3. Eine ältere Generation von Arborner Kirmes-Damen beim "Kränzchen".

 4. Dorfidyll. 

 5. Beladen eines Heuwagens.

 6. Ein "Strohmann" wird an der Leine durchs Dorf geführt.

 7. Auch die Frauen verstehen Kirmes zu feiern.

 8. Kinder nach dem Gottesdienst.

 

 

 

 

 Kirmesgesellschaft in den 40iger Jahren.

 

 

 

 

 

 Kirmesgesellschaft in den 40iger Jahren.

 

 

 

 

 Sängerfest in Arborn 1954

 

 

 

 

 

 Arborner Kirmes in den Jahren 1959, 1963 und 1967

 

 

 

 

 

 Feuerwehrfest 1963

 

 

 

 

 Die Schule in Arborn (wurde später umgebaut zum Dorfgemeinschaftshaus).

 

 

 

 

 Arborner Kinder am Tag ihrer Einschulung, das Jahr steht dahinter.

 

 untere Reihe v.l.n.r. Fritz Petri 49, Bruno Thomas 49, Helmut Friedrich 47, Hilde Jakob 41, Hanni Engelhard 41,

                                 Siglinde Pfaff 40, Inge Hild 40

 

 mittlere Reihe v.l.n.r. Brunhilde Joscht 55, Roland Pfeiffer 45, Heidi Schulz 49, Helmut Pfeiffer 54, Dieter Hahn 50,

                                   Otto Loos 49, Roger Höbel 59, Armin Clees 41

 

 obere Reihe v.l.n.r. Ortrud Petri 52, Petra Hauzel 64, Ulrike Theis 62, Renate Schwarz 61, Willi Pfaff 59,

                                 Karin Ruhs 56, Hannelore Theis 56, Karola Knetsch 55

 

 

 

 

 

 Diese Arborner- und Nenderother Gesellschaft, wurde vor dem Heidelberger Schloss verewigt.

 Anfang der 50iger Jahre, machten die Männer, die im Winter im Wald gearbeitet hatten,

 einen Ausflug nach Heidelberg. Ihre Frauen und jede andere Personen die Interesse hatte,

 konnte an der Fahrt teilnehmen. Es soll eine sehr schöne Fahrt gewesen sein.

 Anschliessend wurde noch ein Stopp in Schwetzingen gemacht. 

 

 

 

 

 Der Pfingstbaum

 

 

 

 Wie alt mag wohl dieser Brauch sein?

 

 von Hanni Engelhard 

 

 Ein Pfingstfest ohne den traditionellen Pfingstbaum kann man sich in Arborn nicht vorstellen.

 Wie alt mag wohl dieser Brauch sein? Es ist heute nicht mehr nachzuweisen, wann und warum

 der erste Pfingstbaum in Arborn aufgestellt wurde. Aus mündlicher Überlieferung weiß man,

 dass diese mit Papierblumen geschmückte Tanne ein Siegeszeichen des Sommers über die

 Härte des vergangenen Winters darstellen sollte, ein heidnischer Brauch also, den man in den

 Orten unserer unmittelbaren Nachbarschaft nicht kennt, ist bis jetzt hier in Arborn erhalten geblieben.

 

 

 

 Aus Erzählungen der älteren Generation weiß man, dass der Pfingstbaum schon immer von

 Jungen und Mädchen des vorletzten Schuljahrganges geschmückt und aufgestellt wurde.

 So ist es bis heute Brauch.

 Schon Wochen vor dem Pfingstfest trifft man sich zum "Rosenmachen", wobei es oft recht

 lustig zugeht.

 Aus buntem Papier werden Streifen geschnitten, und kunstvoll, nach alter Überlieferung,

 zu Papierblumen gewickelt oder gefaltet. An diese Blumen oder kleine Sträuße heftet man

 noch Papierbänder, die am Baum lustig im Winde flattern.

 Das Schmuckstück ist die mit Rosen und Bändern geschmückte Krone, die an der Spitze

 des Baumes befestigt wird.

 

 

 

 Die Tanne wird von den Buben, oft mit Hilfe eines Vaters, am Pfingstsamstag im Wald geschlagen

 und auf den Pfingstplatz transportiert. Wärend der Baum noch auf dem Boden liegt, werden die

 Pfingstrosen daran befestigt. Dann stellt man ihn auf. Fest muß er stehen, denn bis zum Abend des

 zweiten Pfingsttages soll er in seinem Schmucke glänzen.

 Wenn man heute mit damals vergleicht, stellt man fest dass es Seinerzeit festlicher zuging.

 Die Kinder und deren Eltern waren festlich gekleidet, die Kinderschar war zahlreicher.

 Heute sieht man das alles etwas lockerer, die Kleidung ist dementsprechend legerer.

 

 

 

 

 

 Am Pfingstsamstag wird von den Jungen und Mädchen auf dem Festplatz schon mal ein wenig

 "Erwachsensein" geübt und oft wird zum erstenmal an einer Zigarette gezogen oder zarte Bande

 werden geknüpft. Vielleicht ist es in vergangenen Zeiten anders zugegangen?

 Am zweiten Pfingstabend wird der Baum verbrannt und ist heute wie damals eine große Gaudi

 für die Jugend des Dorfes.

 

 

 

 

Pfingstbaum 2013

 

 

 

 

 

 

 Heute, wie vor hundert Jahren, helfen die Eltern den Kindern beim schmücken des Baumes.

 

 

 

 

 

 Lange vorher wurden die Papierblumen gebastelt.

 

 

 

 

 

 Der Pfingstsamstag und Pfingstsonntag waren wettermäßig nicht zu toppen.

 Gäste aus nah und fern, konnten sich hier niederlassen.

 Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.

 

 

 

 

 Gegen 19:00 Uhr wurde der geschmückte Pfingstbaum mit vereinten Kräften aufgestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Da steht er nun, die Kinder (5 Buben und 1 Mädchen) sind Stolz auf ihren Pfingstbaum.

 

 

 

 

 13 Jahre alt sind sie, in die 7. Schulklasse gehen sie, die Konfession ist egal, die Hauptsache ist

 dass diese sehr alte Tradition fortgesetzt wird.

 v.l.n.r. Maximilian Kessler, Alexander Schwan, Dennis Kleineberg, Florian Macho, Erik Freier, Svenja Hinkelmann

 

 

 

 

 

 Inge Höbel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn man von „besonderen“ Menschen aus Arborn spricht, ist der Name Inge Höbel unbedingt zu erwähnen.

Sie war mit von der Partie, als 1952 in Arborn der Fremdenverkehr mobilisiert werden sollte.

Als Sekretärin Ihres damaligen Chefs, Bürgermeister Wilhelm Nickel, hatte sie Einsicht in diese Vorhaben.

Bei einem Bürgermeistertreffen, bestehend aus den Knotengemeinden Arborn, Mengerskirchen, Oberrod,

Mademühlen und Weilburg, sowie den Vertretern der Landkreise Oberlahn und Dillkreis, traf man sich

beim Bürgermeister Franz Maitz in Mademühlen.

Aus diesem Treffen heraus gründete sich die Idee, eine Fremdenverkehrseinrichtung mit Gastronomie

und Fremdenbetten für auswärtige Gäste zu schaffen.

Nach und nach brachte man es fertig die Arborner zu begeistern.

Ein erstes Treffen interessierter Arborner fand am 18. November 1952 statt.

Am 2.Dezember 1952 wurde dann der „Heimat-und Verkehrsverein Arborn“

im „Gasthaus Zur schönen Aussicht“ gegründet.

Die Gründungsmitglieder waren:

Petri Albert, Knetsch Helmut, Gerhard Hermann, Pfaff Karl, Heymann Willi, Betz Alwin,

Kaiser Wilhelm, Nickel Ernst, Schulz Gerhard, Droß Albert, Bildat Fritz, Pfeiffer Erwin,

Clees Karl, Lückhof Alwin, Jakob Alfred, Engelmann Kurt, Lepper Hans, Nix Walter,

Hahn Willi, Möller Andreas, 1. Vorsitzender wurde Wilhelm Nickel.

 

Nachdem die Blütezeit des Fremdenverkehrs durch die ersten Urlaubsflüge nach Spanien abgelöst wurde,

brach die Zeit des Fremdenverkehrs in den 80iger Jahren völlig ein.

1986 wurde der Heimat-und Verkehrsverein Arborn in „Heimatverein 1952 Arborn“ umbenannt.

Inge Höbel war insgesamt 42 Jahre als Schriftführerin im Vorstand tätig.

Inge Höbel war wesentlich im Arbeitskreis „Heimatbuch“ für die 600-Jahr-Feier-Arborn

beteiligt. Ihr an Anektoden reichhaltiges Leben, kann man in zahlreichen von ihr geschriebenen Büchern nachlesen.

 

 

 

 Fototermin: dieses Bild ist auf dem Titel ihres letzten Buches, dass Inge geschrieben hat.

                    Die beiden Nachbarkinder wurden extra für das Titelbild herbeigerufen.

 

 

 

 

 

                                                                                                     Quelle: Herborner Nachrichten, Artikel von: Hannelore Benz